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Deutsch-tschechischer Journalistenpreis zum zweiten Mal ausgeschrieben

 
 

 

Pressemitteilung, 1. Juni 2017

Die Ausschreibung für den zweiten Jahrgang des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises hat begonnen. Beiträge können bis zum 31.7.2017 eingereicht werden.

Der Preis wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband und dem Tschechischen Journalistenverband (Syndikát novinářů) ausgeschrieben. Mit dem Preis wollen die Veranstalter Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die gegen den Trend der schnellen, oberflächlichen Berichterstattung gehen und so zum besseren gegenseitigen Verständnis beitragen. 

„Ein verantwortungsvoller Journalismus, der sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt, sondern genau hinsieht, Zusammenhänge erklärt, hinterfragt und einordnet, ist in einer Zeit der zunehmenden Manipulation mit Fakten und Meinungen unentbehrlich“, sagt Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds. „Die Erfahrung des ersten Jahrgangs hat gezeigt, dass es eine beruhigend große Zahl an Journalistinnen und Journalisten auf beiden Seiten der Grenze gibt, die nicht die Mühe scheuen, sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit Themen im Nachbarland auseinanderzusetzen, immer wieder selbst vor Ort zu sein, mit einzelnen Menschen zu sprechen und ihre Geschichten in einen globalen Kontext zu stellen“, so Jelínek. „Und dass sich diese Mühe am Ende auch auszahlen kann“.

Prämiert werden jeweils ein deutschsprachiger und ein tschechischsprachiger Beitrag aus den Kategorien Text, Audio und Multimedia.  Mit dem Sonderpreis „Milena Jesenská“ wird darüber hinaus ein deutscher oder tschechischer Beitrag ausgezeichnet, der sich in herausragender Weise mit den Themen Zivilcourage, multikulturelle Verständigung und Toleranz beschäftigt und einen aktuellen Gegenwartsbezug besitzt.

Für den zweiten Jahrgang wünschen sich die Veranstalter erneut Beiträge mit einem breiten Themenspektrum aus beiden Ländern und insbesondere eine stärkere Beteiligung deutscher Print-Journalisten, aber auch weiterhin Mut zu neuen Formaten. Im ersten Jahrgang waren nicht nur klassische journalistische Beiträge prämiert worden, sondern auch eher literarische Reportagen und Features.

Der Preis ist in allen Kategorien mit jeweils 2000 Euro dotiert. Beiträge können von den Autoren selbst eingereicht werden, aber auch von Redaktionen oder Dritten vorgeschlagen werden.  Die Ausschreibung sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
www.deutsch-tschechischer-journalistenpreis.de

Einen Rückblick auf den ersten Jahrgang findet sich hier:
http://cesko-nemecka-novinarska-cena.cz/de/home/aktuell/ruckblick-auf-den-1-jahrgang-des-deutsch-tschechischen-journalistenpreises

Die Jury des Deutsch-tschechischen Journalistenpreises 2017:

Kategorie Text:
Petr Brod (Journalist und Publizist)
Daniel Brössler (Süddeutsche Zeitung)
Adam Černý (Hospodářské noviny, Vorsitzender des Tschechischen Journalistenverbandes)
Anneke Hudalla (Europäische Akademie Berlin)
Karel Hvížďala (Journalist und Autor, Tschechischer Rundfunk u.a.)

Kategorie Audio:
Libuse Černá (Radio Bremen)
František Černý (Journalist und Diplomat a.D.)
Bogna Koreng (MDR-Studio Bautzen)
Lída Rakušanová (Journalistin und Autorin, Deníky u.a.) 
Christoph Scheffer (Hessischer Rundfunk)

Kategorie Multimedia:
Vojtěch Berger (Tschechischer Rundfunk)
Michael Hiller (Journalist, Geschäftsführer des DJV Sachsen)
Bará Procházková (Online-Portal ČT24)
Frank Überall (WDR, Vorsitzender des DJV)
Blanka Závitkovská (Tschechisches Fernsehen)

 

Kontakt:
Silja Schulthei
Mail: silja.schultheis@fb.cz
tel: +420 273 167 361
GSM: +420 737 505 790
www.zukunftsfonds.cz

 

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