Am 9.8.2010 fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Im Totaleinsatz“ in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora bei Nordhausen (Thüringen) statt. Konzipiert wurde diese vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide und finanziell unterstützt durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
Nach der Ausstellung im Berliner Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (von Mai 2008 bis Mai 2009) und im Dokumentationszentrum Prora auf der Insel Rügen (von November 2009 bis Juni 2010) handelt es sich bereits um den dritten Aufenthalt des Wanderprojektes. Mehr als 250 Fotografien und Dokumente sollen die Schicksale derjenigen Tschechen näher bringen, die in der Zeit des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurden.
Das Konzentrationslager Dora, später Mittelbau-Dora entstand im Jahr 1943 als Arbeitslager für eine Fabrik unter Tage zur Herstellung von V2-Raketen. An der Seite von Häftlingen arbeiteten in den unterirdischen Stollen unter unmenschlichen Bedingungen auch Hunderte von Tschechen, die am Ende des Krieges unter Zwang in der angrenzenden Niederlassung der Firma Junkers eingesetzt wurden.
Die Ausstellung in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist bis Ende Januar 2011 zu sehen.
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Nachwuchsführungskräfte aus Deutschland und Tschechien können sich von nun an bis zum 26.9.2010 um eine Teilnahme am Czech-German Young Professionals Program bewerben. Das Programm richtet sich an Berufstätige, die ein starkes Interesse an interdisziplinärer und grenzüberschreitender Kooperation haben. Gute Englischkenntnisse sind unabdingbar für die Teilnahme.
Nähere Informationen zu den Inhalten des Programms sowie den Bewerbungsmodalitäten sind auf den Webseiten www.cgypp.eu abrufbar.
Das Programm wird vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der Robert Bosch Stiftung gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin (DGAP) gemeinsam mit der Asociace pro mezinárodní otázky (AMO) in Prag durchgeführt. |